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Verein Freunde der Völkerkunde

Newsletter I/2009

Inhaltsverzeichnis

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START INS NEUE JAHR

DAS JAHR 2008
FOTOSAMMLUNG
PRESSESTIMMEN ZU DEN AUSSTELLUNGSERÖFFNUNGEN

DAS JAHR 2009
OPEN HOUSE DER GENERALDIREKTORIN
INDISCHER ABEND

ETHNORÄTSEL
VERANSTALTUNGSPROGRAMM
INFOS zu Vorträgen und Veranstaltungen

IMPRESSUM
INFO zum Telekommunikationsgesetz

Upali Ananda, „Stop and Read“, 2004. Aus der Ausstellung "Kunstvoller Widerstand. Krise und Kreativität in Sri Lanka"

Upali Ananda, „Stop and Read“, 2004. Aus der Ausstellung "Kunstvoller Widerstand. Krise und Kreativität in Sri Lanka"

START INS NEUE JAHR

Noch bis 2. März sind im Museum für Völkerkunde Wien die Sonderausstellungen „Kunstvoller Widerstand: Krise und Kreativität in Sri Lanka“, „Straps & Bands. Textilien aus der Sammlung Foitl“ und „See Tibet Now“ zu sehen. Danach gibt es bis April eine betriebsbedingte Schließung des Museums vor der Eröffnung der großen Naga-Ausstellung und der Ausstellung zum Japan-Jahr. Veranstaltungen des Vereins gibt es aber auch in der Schließzeit.

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FOTOSAMMLUNG

Christine Zackel, Leiterin der Fotosammlung des Museums für Völkerkunde Wien. Foto: Chistian Feest, 2008

Christine Zackel, Leiterin der Fotosammlung des Museums für Völkerkunde Wien. Foto: Chistian Feest, 2008

Gruppe von Ostgrönländern aus Ammassaiik, 23. April 1900. Foto: Carl Peter Rüttel

Gruppe von Ostgrönländern aus Ammassaiik, 23. April 1900. Foto: Carl Peter Rüttel

Seit dem 2. Mai 2008 hat die Fotosammlung des Museums für Völkerkunde mit Christine Zackel M.A. eine neue Kuratorin.

Geboren und aufgewachsen in Frankfurt am Main, nahm sie dort ihr Studium der Historischen Ethnologie (mit dem Schwerpunkt Nordamerika und materielle Kultur), Neueren Skandinavistik und Amerikanischen Kultur- und Kulturwissenschaften auf. In dessen Verlauf war es ihr unter anderem durch ihre Mitarbeit bei zwei renommierten wissenschaftlichen Projekten (einem interdisziplinären Forschungskolleg an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt und dem Technology and Visual Arts- Band des „Handbook of North American Indians“) möglich, einschlägige ethnologische Erfahrung zu sammeln. Bereits früh im Studium entwickelte Christine Zackel den Wunsch, nach der Erlangung ihres Magistergrads im Museum tätig zu werden, was sich nach einem Praktikum in einem völkerkundlichen Museum in Grönland, dem Ilulissani Katersugaasivik/ Ilulissat Museum, noch intensivierte. Mit der Anstellung in der Fotosammlung des Museums für Völkerkunde in Wien und der gleichzeitigen Arbeit an ihrer Dissertation über die Karl Ludwig Giesecke-Sammlung des Hauses ist es für sie nun realisierbar, beide Passionen – die für die museale Tätigkeit und die für das Forschungsgebiet Grönland – zu vereinen.

Diese in Grönland zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstandene Aufnahme (VF_8.666) ist eine der Lieblingsfotografien von Christine Zackel aus der Fotosammlung des Museums. Sie stammt aus einem Forschungsaufenthalt von Rudolf Trebitsch, einem Arzt und Ethnologen, der neben unzähligen Ethnographica auch systematisch Beispiele für Gesänge und Sprache der Grönländer (die heute zu den ältesten und nicht zuletzt auch bedeutendsten erhaltenen phonographischen Beständen gehören) sammelte. Während sich die von Trebitsch selbst angefertigten Fotografien heute im Österreichischen Museum für Volkskunde befinden, sind in der Fotosammlung des Museums für Völkerkunde Wien jene Bilder aus Ost- und Nordgrönland enthalten, die Trebitsch gemeinsam mit seiner ethnografischen Sammlung aus dem Fundus des Königlichen Grönländischen Handels, bzw. der Mylius- Erichsen-Expedition von 1902–1904 erworben hat.

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PRESSESTIMMEN ZU DEN AUSSTELLUNGSERÖFFNUNGEN

„Für die Wiedereröffnung wurde dennoch eine beeindruckende Arbeit geleistet. ‚Es ist eher eine erweiterte Vorschau auf das, was wir langfristig vorhaben’, sagt Christian Feest, Direktor des Völkerkundemuseums, zur Ausstellung ‚Götterbilder’ der Schausammlung Süd-Südossatsien und Himalayaländer, die durch eine Fotoausstellung zu Tibet, einer Schau mit junger Kunst aus Sri Lanka und einer beeindruckenden Textilausstellung des Grazer Sammlers Gerhard Foitl ergänzt wird.“
(Salzburger Nachrichten, 18.11.2008)

„Der wirklich auffallendste Effekt des neuen Konzepts ist, dass man sich in angenehmer Weise belehrt und in seinem Wissenshorizont Asien erweitert fühlt, wenn man die Ausstellung wieder verlässt. Und zwar ohne dazwischen auch nur ein einziges Mal die bekannte Museums-Überforderungsatemnot niederkämpfen zu müssen.“
(Frankfurter Rundschau, 24.11.2008)

„Das was Schicklgruber und seinem Team da gelungen ist, katapultiert das Wiener Völkerkundemuseum, das unter der Schirmherrschaft des Kunsthistorischen Museums arbeitet, mit einem Schlag auf die Höhe der Zeit. Vielleicht begeistert es auch deswegen, weil man einen so nützlich subjektiven, eleganten, modernen und leichtfüßigen Zugang zum Musealen in den Häusern am Wiener Ring (Kunsthistorisches Museum, Naturhistorisches Museum, Völkerkundemuseum) bisher noch nicht durchgängig gewohnt ist – schon gar nicht im Rahmen permanenter Schausammlungen.“
(Frankfurter Rundschau, 24.11.2008)

„In den zur Verfügung stehenden 21 Vitrinen finden nur 0,1 % der 30.000 Objekte Platz. Unter diesen Umständen kann nicht mehr als ein Eindruck von Begräbnisritualen, Götterverehrung und diversen spirituellen Praktiken gegeben werden. Und das ist dem Kurator gelungen.“
(Kurier Wien, 18.11.2008)

„Direktor Feest skizziert, in welche Richtung sich das Völkerkundemuseum weiter entwicken soll: er will die Vielfalt der Kulturen zeigen, auch in der Gestaltung der Ausstellugen. Feest will kein Museum, das von einem Designer mit einer Weltsicht durchgestylt ist.“
(oe1@orf.at, 18.11.2008)

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OPEN HOUSE DER GENERALDIREKTORIN

Samstag, 24. Jänner 2009
Museum für Völkerkunde, Neue Burg, Schatzkammer, Österreichisches Theatermuseum, Wagenburg, 10.00–18.00 Uhr
Kunsthistorisches Museum, 10.00–01.00 Uhr

Zum Einstand der neuen Generaldirektorin des Kunsthistorischen Museums Dr. Sabine Haag öffnen alle angeschlossenen Häuser gratis ihre Türen und hoffen, dass viele Besucher am vielfältigen Programm Interesse zeigen.

Das Museum für Völkerkunde lässt dabei hinter seine Kulissen blicken: Es werden Ausstellungs- und Depotführungen sowie Führungen in den Restaurierwerkstätten und den Archiven angeboten. Durch die Präsentation der Projekte der WissenschaftlerInnen am Museum für Völkerkunde können Sie einen Eindruck von der Forschungsarbeit am Museum erhalten. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit ethnologische Filme zu sehen und bei Gamelan- Musik afrikanisches Essen zu genießen.

Das genaue Programm können Sie am 19. Jänner im Kurier nachlesen oder sich auch schon vorab über die Homepages des Kunsthistorischen Museums (www.khm.at) oder des Museums für Völkerkunde (www.ethno-museum.ac.at) informieren. Dort werden Sie auch nähere Angaben bezüglich der Anmeldung zu Depot- und anderen Spezialführungen finden.

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INDISCHER ABEND

Radha Anjali und Natya Mandir Dance Company. Foto: Radha Anjali, 2006

Radha Anjali und Natya Mandir Dance Company. Foto: Radha Anjali, 2006

Dienstag, 27. Jänner, 18.30 Uhr, freier Eintritt

Die Indische Botschaft Wien und die Österreichisch-Indische Gesellschaft präsentieren ein interkulturelles Programm anlässlich des 59. Republic Day of India. Die klassischen indischen Tanzstile Bharatanatyam und Odissi werden von Radha Anjali und der Natya Mandir Dance Company sowie von Vera-Viktoria Szirmay und Odissi Samskara dargeboten. Weiters gibt es ein klassisches Klavierkonzert mit Marialena Fernandes.

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ETHNORÄTSEL

Rätsel

Rätsel

Auf der Suche nach den Antworten kann Ihnen ein Besuch in der Schausammlung des Museums für Völkerkunde oder ein Blick in den Katalog „Götterbilder“ helfen.

1. In welcher Religion spielen die „vier edlen Wahrheiten“ und der „edle achtgliedrige Pfad“ eine zentrale Rolle?

2. Durch welche Ausdrucksform, die von Männern aber vor allem von Frauen in Indien beherrscht wird, kann höchste Spiritualität so artikuliert werden, wie es mit Worten oder der Schrift nie möglich wäre?

3. Die Verehrung welches Vertreters des vietnamesischen Widerstandes gegen die Okkupation von außen erreicht heute beinahe religiöse Züge?

4. Welchen Namen bekommt Shiva, wenn er als kosmischer Tänzer auftritt?

5. Wie nennt sich Shiva, wenn er über die eitlen aber sinnentleerten Reden des Gottes Brahma vor Zorn schäumt?

6. Wie nennt man in Tibet den „König des Todes“?

7. Wie heißen die berüchtigten Kopfjäger, die im Hügelland an den südöstlichen Ausläufern des Himalaya siedeln?

8. Welcher „kostbare Lehrer“ kam im 8. Jahrhundert in die Himalayaregion? (Leerabstände werden im Rätsel nicht berücksichtigt.
Bsp.: Vorname Nachname = VornameNachname)

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Vorträge und Veranstaltungen

Eingang zur Schausammlung. Foto: Fotostudio des Kunsthistorischen Museums, 2008

Eingang zur Schausammlung. Foto: Fotostudio des Kunsthistorischen Museums, 2008

Schausammlung „Süd-, Südostasien und Himalayaländer“. Foto: Fotostudio des Kunsthistorischen Museums, 2008

Schausammlung „Süd-, Südostasien und Himalayaländer“. Foto: Fotostudio des Kunsthistorischen Museums, 2008

Mittwoch, 14. Jänner 2009, 18.00 Uhr
Führung durch die Schausammlung Süd-, Südostasien und Himalayaländer
Dr. Christian Schicklgruber, Leiter der Sammlung Süd-, Südostasien und Himalayaländer, Kurator der Ausstellung

Nachdem die Führung am 19. November bereits gro&szlg;en Anklang gefunden hat, wird Dr. Christian Schicklgruber erneut durch die im Herbst eröffnete Schausammlung „Götterbilder“ führen.
Begrenzt auf 30 Teilnehmer. Bitte um Anmeldung unter 52524-5052 oder -5053 oder info@ethno-museum.ac.at

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Replik eines buddhistischen Rollbilds, des National Museum of Korea, Joseon Dynastie (18. Jahrhundert). Foto: National Museum of Korea

Replik eines buddhistischen Rollbilds, des National Museum of Korea, Joseon Dynastie (18. Jahrhundert). Foto: National Museum of Korea

Mittwoch, 28. Jänner 2009, 18.00 Uhr
Ethnografisches Kabinett*
Neuerwerb: „Begleitung der Seelen der Verstorbenen in den Himmel“
Dr. Bettina Zorn, Leiterin der Sammlung Ostasien, Museum für Völkerkunde

Seit 2008 fördert das Nationalmuseum von Korea, Seoul, die Kenntnis um koreanische Kunstwerke im Ausland, indem es von Nationalschätzen, die im Nationalmuseum gezeigt werden, Repliken für das Ausland fertigen lässt.

Es handelt sich um eine sehr dynamische Darstellung eines buddhistischen Sujets, nämlich „der Begleitung der durch einen tragischen Tod umgekommenen Leben in das Paradies“. Diese Aufgabe fällt den Sieben Buddhas, die vom oberen Bildrand herabsteigen, zu, da nur ihre Güte und Barmherzigkeit all den Schmerz und das Leiden lindern kann.

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Depot Afrika südlich der Sahara. Foto: Barbara Plankensteiner, 2007

Depot Afrika südlich der Sahara. Foto: Barbara Plankensteiner, 2007

Mittwoch, 11. Februar 2009, 18.00 Uhr
Führung durch das Depot Afrika südlich der Sahara
Dr. Barbara Plankensteiner, Leiterin der Sammlung Afrika südlich der Sahara, Museum für Völkerkunde
Exklusiv für fördernde Mitglieder des Vereins Freunde der Völkerkunde

Ein Blick hinter die Kulissen: Im Depot, einem Kernstück jedes Museums, können Sie sehen, wie die Objekte verwahrt werden, die nicht in den Ausstellungen vertreten sind.

Bitte um Anmeldung unter 525 24-5052 oder -5053 oder info@ethno-museum.ac.at

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Konservierung einer Messerscheide mit Stachelschweinborstenapplikation. Foto: Abteilung für Konservierung, 2008

Konservierung einer Messerscheide mit Stachelschweinborstenapplikation. Foto: Abteilung für Konservierung, 2008

Mittwoch, 18. Februar 2009, 18.00 Uhr
Führung durch die Konservierungsabteilung
Dem Verfall nicht preisgegeben!

Mag. Gerhard Florian Rainer
Treffpunkt: Museum für Völkerkunde, Foyer

Unterschiedliche Tätigkeiten und Aufgabenbereiche, um die Sammlungsbestände für die Zukunft zu bewahren, werden anhand aktueller Beispiele vorgestellt. Diese Führung bietet Ihnen auch die Möglichkeit die neuen Räumlichkeiten der Restaurierung des Museums für Völkerkunde zu bestaunen, die im vergangenen Jahr bezogen wurden.

Die Führung ist begrenzt auf 12 Teilnehmer. Bitte um Anmeldung unter 52524-5052 oder -5053 oder info@ethno-museum.ac.at

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Von diesem Pfosten aus Kamerun, der sich im Staatlichen Museum für Völkerkunde in München befindet, waren Wassily Kandisky und Franz Marc besonders fasziniert

Von diesem Pfosten aus Kamerun, der sich im Staatlichen Museum für Völkerkunde in München befindet, waren Wassily Kandisky und Franz Marc besonders fasziniert

Mittwoch, 4. März 2009, 18.30 Uhr
Vortrag
„Formen des Donners“ – Die Künstlergruppe DER BLAUE REITER und ihr Afrika
Dr. Stefan Eisenhofer, Leiter der Afrika-Abteilung, Staatliches Museum für Völkerkunde München

Dass der Künstler Schmidt-Rottluff eifrig das Berliner Völkerkundemuseum zu Inspirationszwecken besuchte, ist ziemlich bekannt. Nur wenige wissen dagegen, dass Franz Marc und Wassily Kandinsky ebenfalls eifrige Museumsgänger waren – und zwar in München. Tatsächlich war nicht der Kontinent selbst, sondern das Münchner Völkerkundemuseum das „Afrika des Blauen Reiter“. Die Künstler verbrachten viel Zeit in der Auseinandersetzung mit den Schnitzwerken im Museum; an diesen entwickelten sich ihre Vorstellungen von „afrikanischer Kunst“ und „afrikanischen Künstlern“, durch sie veränderte sich ihr Leben.

Der Vortrag geht der Frage nach, welche afrikanischen Werke die Künstler der Künstlergruppe „Blauer Reiter“ am meisten beeindruckt haben, welche Auffassungen ihr Afrikabild geprägt haben und inwieweit sich ihre Vorstellungen von jenen anderer europäischer Avantgarde-Künstler unterschieden haben.

Dr. Stefan Eisenhofer ist seit 2001 Leiter der Afrika-Abteilung des Staatlichen Museums für Völkerkunde München und lehrt an der Universität München Afrikanische Kunst. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. die alten Reiche Westafrikas sowie die Rezeptionsgeschichte afrikanischer Kunst in der westlichen Welt.

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Cover © Piper Verlag GmbH, Fotoarchiv, Georgenstraße 4, D-80799 München

Cover © Piper Verlag GmbH, Fotoarchiv, Georgenstraße 4, D-80799 München

Mittwoch, 1. April 2009, 18.30 Uhr
Lesung
Die Ränder der Welt – Patagonien, Timbuktu, Bhutan & Co
Michael Obert, Autor, Journalist und Fotograf

Was nicht im Mittelpunkt des Geschehens steht, wird nur zu gern vergessen. Gerade von diesen Orten außerhalb unseres Gesichtskreises, die Michael Obert die »Ränder der Welt« nennt, fühlt er sich magisch angezogen. Auf einer abenteuerlichen Passage mit 25 Stationen rund um den Globus bereist er die letzten Zauberreiche ebenso wie krisengeschüttelte Regionen, gelangt bis nach Haiti, Tadschikistan und in den Sudan, entführt uns nach Papua-Neuguinea und Patagonien, in die Sprechstunde eines Heilers in Malawi und ins Königreich Bhutan, ein Zwergstaat im Spagat zwischen Tradition und Moderne.

Mit dem geschärften Blick des Reisenden und seiner kraftvollen und poetischen Sprache eröffnet uns Michael Obert eine in dieser Form einzigartige Sicht auf die Welt. Er taucht in den Alltag der winzigen Azoreninsel Corvo ein und treibt auf einer Arche durch das norddeutsche Teufelsmoor. Die Ränder sind überall. In Nigeria enträtselt der ruhelose Wanderer die Todesumstände des schottischen Entdeckers Mungo Park, trifft Verliebte in der iranischen Stadt Shiraz und Osama bin Laden auf dem Vogelmarkt in Kabul. An Küsten und Kaps, in Wüsten und Urwäldern erlebt er Grenzsituationen der besonderen Art und erkundet versunkene Hochkulturen und Landschaften, die uns nicht mehr loslassen. Dabei begegnet er berührend liebenswerten Menschen, die den Kontakt mit dem Reisenden suchen und ihn wie einen alten Freund beherbergen.

„Er ist ein sanfter Abenteurer, ein mutiger Reisender und, das Wichtigste, ein begabter, ein leidenschaftlicher, ein großer Erzähler.“
(Frankfurter Rundschau)

Für den Verein Freunde der Völkerkunde liest Michael Obert aus seinem Buch und steht für Fragen zur Verfügung. Es ist natürlich auch möglich das Buch „Die Ränder der Welt“ im Rahmen dieser Veranstaltung zu erwerben.

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Infos zu Vorträgen und Veranstaltungen

*Ethnographische Kabinette
Depotführungen, Atelier- und Objektbesprechungen
Begrenzte Teilnehmerzahl
Bitte um Anmeldung unter Tel. 52524-5052 oder -5053 oder info@ethno-museum.ac.at

Kostenbeitrag:
4 € für Mitglieder des Vereins Freunde der Völkerkunde
6 € für Nichtmitglieder
Treffpunkt: Eingangsbereich des Museums

Vorträge und Lesungen
Freier Eintritt für Vereinsmitglieder
Kostenbeitrag für Nichtmitglieder 4 €
Seminarraum bzw. Vortragssaal des Museums für Völkerkunde Wien
(wenn nicht anders angegeben)
Neue Burg, Heldenplatz, Wien 1

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Impressum

Herausgeber, Eigentümer und Verleger:
Verein "Freunde der Völkerkunde"
Museum für Völkerkunde, Neue Burg, 1010 Wien
freunde@voelkerkunde.at
Tel.: (01) 52524-5052 oder -5053
Redaktion: Dr. Christian F. Feest und Dr. Claudia Augustat

Homepage des Vereins Freunde der Völkerkunde: www.voelkerkunde.at
Homepage des Museums für Völkerkunde, Wien: www.ethno-museum.ac.at

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Info zum Telekommunikationsgesetz

Seit 1. März 2006 gelten neue Bedingungen für die Zusendung elektronischer Informationen (Änderung des § 107 Telekommunikationsgesetz). Darin geht es vor allem um die Eindämmung der Spam-Flut, die uns immer noch mehr überschwemmt.
Die Novelle sieht vor, dass die Zusendung von E-Mails, Faxnachrichten, Telefonanrufen und SMS ohne vorherige Einwilligung des Empfängers (egal ob Privatperson oder Unternehmen) unzulässig ist, wenn diese zu Werbezwecken erfolgt oder auch ohne Werbezweck an mehr als 50 Empfänger gerichtet ist.
Falls Sie also versehentlich in unseren Verteiler gerutscht sind und keine Newsletter vom Verein Freunde der Vökerkunde mehr erhalten wollen, bitten wir Sie hiermit, sich mittels einer kurzen Rückmeldung bei uns abzumelden. Ihre E-Mailadresse wird dann sofort aus unseren Verteilerlisten entfernt.
Wir werten es hingegen als Zustimmung, wenn Sie sich nicht abmelden und schicken Ihnen dann auch weiterhin unseren Newsletter, um Sie regelmässig über unsere Aktivitäten zu informieren. Überdies besteht, wie schon bisher, jederzeit die Möglichkeit sich von diesem Newsletter abzumelden.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe.
Verein "Freunde der Völkerkunde"

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